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Unsere Azubis berichten aus Oktober 2022

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Unsere Azubis berichten aus dem Monat Oktober 2022

von Nils, Vasi und Berkan, 09.11.2022

Nils aus dem 3. Lehrjahr:

Im Oktober habe ich mich mit Vasi viel mit der Fertigstellung unserer Inventar Software beschäftigt, die wir als Azubiprojekt erstellt haben. Hierbei haben wir ein Lastenheft erstellt, um die Eckpunkte festzulegen. Wir haben mit Hilfe von Flows verschiedene vorher komplizierte manuelle Prozesse automatisiert und vereinfacht.

In der Berufsschule ging es diesen Monat um Windows Server, virtuelle Maschinen und Firewalls. Im Cisco Packet Tracer haben wir hierbei ein Netz mit einem DMZ-Server und verschiedenen externen und internen Netzen gebaut.

Was ist ein Lastenheft?

Bei einem Lastenheft geht es darum, die initialen Punkte für ein Projekt festzulegen. Ein Lastenheft kann vom Auftraggeber in einer Ausschreibung verwendet werden. Für den Inhalt eines Lastenheftes gibt die DIN 69901 klare Vorgaben. Demnach sollte ein Lastenheft die folgenden Punkte enthalten:

  • Zieldefinition, Projektblauf, die Terminplanung, grobe Kostenvorstellung für das Projekt.
  • Beschreibung des Ist-Zustands: Zusammenfassung der aktuellen Situation und Gegenbenheiten, sowie Darstellung von Problemen
  • Beschreibung des Soll-Zustands: Erläuterung welche Ziele erreicht werden sollen und wie.
  • Definition von Schnittstellen und Zuständigkeiten: Überblick der Ansprechpartner und Projektverantwortlichen, sowie benötigter Schnittstellen und Kommunikationswege.
  • Anforderungen: Genaue Beschreibung aller funktionalen und technischen Anforderungen.

Sobald ein Lastenheft einem Auftragnehmer vorliegt, geht es in die Klärungsphase mit dem Auftraggeber und danach wird ein Pflichtenheft erstellt.

Vasi aus dem 2. Lehrjahr:

Zusammen mit Nils habe ich an der Inventar App weitergearbeitet und einen Feedback Button in die App implementiert.

Über diesen Button werden die User auf eine Forms Seite weitergeleitet, in der sie ihr Feedback über die Inventar App abgeben können. Die nächste Aufgabe war es in der App die Gegenstände aus der App-Ansicht zu löschen, sie sollte dennoch in der Datenbank gespeichert werden.

Diese Aufgabe konnte ich lösen, indem ich eine zweite Datenbank (Backup) erstellt habe. Alle Gegenstände, auch die Gegenstände die neu erstellt werden und die sich in der aktuellen Datenbank befinden, werden auf die Backup Datenbank extrahiert. Die Geräte die neu in der App erstellt werden, werden in der aktuellen Inventarliste abgespeichert und auf die Backup Inventarliste rüber gezogen.

Die Power App besitzt einen Delete Button, der für die Administratoren sichtbar ist. Wenn die Administratoren den Button betätigen, wird der Gegenstand aus der Ansicht gelöscht aber das Item ist in der Backup Datenbank weiter vorhanden. Somit wird ein Gegenstand aus der Inventar App-Ansicht gelöscht aber er wird in der Datenbank noch angezeigt.

Des Weiteren fand diesen Monat der Technical Workshop bei uns in Schwabach statt. Jeder Mitarbeiter hielt ein Referat über ein technisches Thema seiner Wahl. Ich habe ein Referat über Dos Attacke (Denial-of-Service Attacke) gehalten und eine Simulation durchgeführt. Für die Dos Attacke habe ich 3 virtuelle Maschinen (1 Linux Maschine und 2 Windows Maschinen) aufgesetzt. Die Attacke wird über die Linux Maschine ausgeführt.

Die Simulation sieht wie folgt aus: 

  1. Auswählen, welche der beiden Windows Maschinen den Angriff per Remote Desktop Verbindung anzeigt 
  2. Terminal in der Linux Maschine öffnen 
  3. Dos Code im Terminal implementieren 
  4. IP Adresse vom Zielcomputer im Terminal eingeben 
  5. Dos Code ausführen 

Berkan aus dem 1. Lehrjahr:

In meinem zweiten Monat ging es in Sachen Arbeitstätigkeiten vor Ort etwas mäßiger zu, da ich die Hälfte meiner Zeit in der Berufsschule verbracht habe.

Obwohl es gerade mal die zweite Berufsschulwoche war, war die Schulaufgabendichte aufgrund nicht allzu vieler Berufsschultage (59, um genau zu sein), im ersten Schuljahr beachtlich hoch. Jedoch war das Wissen, welches vermittelt bzw. abgefragt wurde für jeden, der sich für IT begeistern kann, vielseitig und interessant. Von IP-Adressen und Netzwerktopologien, also wie genau ein Router funktioniert und was bis dato die gängigsten Netzwerkkarten sind, bis hin zum Aufbau eines Computers und den ersten Schritten beim Lernen von C# – einer der flexibelsten und vielfältigsten Programmiersprachen, war alles dabei, was ein angehender Fachinformatiker zum Beschreiten seiner dreijährigen Reise benötigt.

Für die Verinnerlichung von besagtem Wissen und der Vorbereitung auf Schulaufgaben sowie beim Wiederholen bestimmter Themen wurde mir vor Ort von meinen Kollegen so viel Zeit gegeben, wie ich nötig hatte. Somit verlief meine zweite Berufsschulwoche und mein zweiter Monat bei der Intellity GmbH wie am Schnürchen.

Wenn der Bericht bei Euch Neugier geweckt hat und auch Ihr Eure Zukunft in der Informatik seht, dann meldet Euch bei unserem Ausbilder Till Gorr. Weitere Informationen zur Ausbildung bei Intellity findet ihr hier.

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